Aug 24, 2020

Der Bundesrat hat aufgrund der sich ändernden Gesundheitslage die Regeln im Umgang mit der Kurzarbeit angepasst.

[blog_section] Verlängerung summarisches Verfahren Das vereinfachte Verfahren bei der Voranmeldung und das vereinfachte, summarische Verfahren COVID-19 bei der Abrechnung werden bis Ende 2020 verlängert. Höchstbezugsdauer Ab dem 1. September 2020 gilt neu eine Höchstbezugsdauer von 18 Monaten (statt 12 Monaten). Bewilligung und Voranmeldung Die Dauer der Bewilligungen beträgt zukünftig wieder maximal 3 Monate. Ab dem 1. September 2020 verlieren alle Bewilligungen ihre Gültigkeit, die älter als 3 Monate sind. Unternehmen, die weiterhin...
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Der Bundesrat hat aufgrund der sich ändernden Gesundheitslage die Regeln im Umgang mit der Kurzarbeit angepasst.

[blog_section] Verlängerung summarisches Verfahren Das vereinfachte Verfahren bei der Voranmeldung und das vereinfachte, summarische Verfahren COVID-19 bei der Abrechnung werden bis Ende 2020 verlängert. Höchstbezugsdauer Ab dem 1. September 2020 gilt neu eine Höchstbezugsdauer von 18 Monaten (statt 12 Monaten). Bewilligung und Voranmeldung Die Dauer der Bewilligungen beträgt zukünftig wieder maximal 3 Monate. Ab dem 1. September 2020 verlieren alle Bewilligungen ihre Gültigkeit, die älter als 3 Monate sind. Unternehmen, die weiterhin Kurzarbeitsentschädigung (KAE) beziehen wollen, müssen bei der zuständigen Behörde möglichst schnell eine neue Voranmeldung einreichen.   Wer hat Anspruch auf KAE Ein Anspruch kann der Arbeitgeber für alle Arbeitnehmer geltend machen, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen und das Rentenalter noch nicht erreicht haben. Zudem müssen die Arbeitnehmer in einem ungekündigten und unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen. Verlängerung Anspruch Corona Erwerbsersatzentschädigung für Selbständigerwerbende Der Bundesrat hat den Anspruch auf Corona-Erwerbsausfallentschädigung für Selbständig-erwerbende, die von einer Betriebsschliessung oder einem indirekten Erwerbsausfall betroffen sind, bis längstens am 16. September 2020 verlängert. Selbständigerwerbende müssen sich nicht erneut für die Leistung anmelden. Die zuständige Ausgleichskasse verlängert den Antrag automatisch.
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Stichworte: KAE COVID-19 Kurzarbeitsentschädigung Template 2.0 E-Salär Einfache Lohnabrechnung Cloud Lohhnbuchhaltung

Apr 30, 2020
Um die Wirtschaft schnell und unbürokratisch zu unterstützen, hat die Schweiz Ende März 2020 ein neues, einfaches Formular für die Abrechnung der Kurzarbeit entwickelt. Auf diese Weise konnten die Arbeitslosenkassen den KMU-Betrieben welche wegen COVID-19 Kurzarbeit beantragt haben, die Kurzarbeitsentschädigung schnell abrechnen und überweisen. Wie Sie Kurzarbeitsentschädigung beantragen und welche Punkte Sie dabei beachten müssen, erläutern wir detailliert im Blogbeitrag Kurzarbeitsentschädigung wegen Corona-Pandemie (COVID-19).

Wichtige Erläuterungen zur Abrechnung der...
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Um die Wirtschaft schnell und unbürokratisch zu unterstützen, hat die Schweiz Ende März 2020 ein neues, einfaches Formular für die Abrechnung der Kurzarbeit entwickelt. Auf diese Weise konnten die Arbeitslosenkassen den KMU-Betrieben welche wegen COVID-19 Kurzarbeit beantragt haben, die Kurzarbeitsentschädigung schnell abrechnen und überweisen. Wie Sie Kurzarbeitsentschädigung beantragen und welche Punkte Sie dabei beachten müssen, erläutern wir detailliert im Blogbeitrag Kurzarbeitsentschädigung wegen Corona-Pandemie (COVID-19).

Wichtige Erläuterungen zur Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung

Aufgrund des Zeitdrucks wurden die Ausführungsbestimmungen vernachlässigt. Aktuell ist das Formular «Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung» in der vierten Version verfügbar (geändert 20.04.2020). Basierend auf den Erläuterungen zum Formular sowie verschiedenster Publikationen, fassen wir Ihnen nachstehend die wichtigsten Informationen und Änderungen für das Abrechnen von Kurzarbeitsentschädigung COVID-19 seit Ende März 2020 zusammen.

Excel zur Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung

Der Bund hat das Meldeverfahren für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung infolge Pandemie Covid-19 stark vereinfacht. Das Excel-Meldeformular mit dem Namen KAE-Abrechnung COVID-19 d-f-i definitiv.xlsx ist sehr übersichtlich und verlangt nur wenige Werte. Damit Sie maximal profitieren, ist es wichtig, dass Sie für Ihre Mitarbeiter im Feld Verdienstausfall einen allfälligen Anteil 13. Monatslohn oder Gratifikation mit melden. Zudem können Sie auch andere vertraglich vereinbarte Zahlungen, z.Bsp. Boni geltend machen.

Abrechnungsperiode

Die Arbeitslosenkassen erwarten immer eine Meldung für einen ganzen Kalendermonat, auch wenn der bewilligte Beginn oder das Ende der Kurzarbeit mitten im Monat liegt. Die Sollzeit sowie die AHV-pflichtige Lohnsumme müssen Sie also immer für den ganzen Monat angeben, die Ausfallzeit jedoch nur für den effektiven Zeitraum.

Ferien, Feiertage Krankheit

Da die AHV-pflichtige Lohnsumme des ganzen Monats angegeben wird, müssen auch die Sollstunden für den ganzen Monat angegeben werden. Inklusive aller weiteren Abwesenheitszeiten wie Ferien, Feiertagen, Krankheit usw.

AHV-pflichtige Lohnsumme

Zur Ermittlung der AHV-pflichtigen Lohnsumme werden aufgrund des vereinfachten Verfahrens für Mitarbeiter im Monatslohn keine Zuschläge für Ferien- und Feiertage akzeptiert. Akzeptiert werden einzig ein vertraglich vereinbarter 13. Monatslohn, eine vertraglich vereinbarte Gratifikation oder der Privatanteil für Geschäftsfahrzeuge. Für Mitarbeiter im Stundenlohn können Sie den durchschnittlichen Monatslohn der letzten 6 bzw. 12 Monate einsetzen. Hierbei dürfen Sie jeweils das günstigere Ergebnis auswählen, inklusive der Zuschläge für Ferien- und Feiertage sowie dem Anteil vom 13. Monatslohn.

Weitere Lohnbestandteile

Als weitere Lohnbestandteile werden vertraglich vereinbarte Einmalzahlungen wie Boni, Umsatzbeteiligungen etc. akzeptiert. Darüber hinaus werden auch Lohnbestandteile akzeptiert, welche die letzten 3 Jahre ausgerichtet wurden, so z.Bsp. eine Weihnachtszulage (auch wenn diese nicht vertraglich vereinbart ist). Ist die Höhe der Zulage für das Jahr 2020 unklar, so müssen Sie den Durchschnitt der letzten 3 Jahre einsetzen.

Personen mit massgebenden Entscheidungsbefugnissen und ihre Ehegatten

Die maximal anzugebende AHV-pflichtige Lohnsumme für die Geschäftsleitung beträgt CHF 4’150.00, basierend auf einer Vollzeitstelle. Die Pauschale wird unabhängig des vor der Kurzarbeit erzielten AHV-pflichtigen Einkommens angewandt. Die Pauschale von CHF 4’150.00 wird anhand des Pensums gekürzt. Sie dürfen Personen mit massgebenden Entscheidungsbefugnissen (oder auch Lehrlinge) in allen Feldern weglassen, wenn eine Berücksichtigung im Gesamtergebnis eine tiefere Kurzarbeitsentschädigung ergeben würde. [blog_section]

Besonders gefährdete Personen (Art. 10C Verordnung 2 COVID-19)

Für besonders gefährdete Personen besteht neu auch ein Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung.
Viele Massnahmen und auch die Regelungen für die Kurzarbeitsentschädigung sind aufgrund der COVID-19 Krise einem steten Wandel unterstellt. Daher empfehlen wir, sich jeweils monatlich neu zu diesem Thema zu informieren.

Vorgehen für E-Salär Kunden – In 3 Schritten

Nachdem die Kurzarbeitsentschädigung bei der kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung beantragt wurde und der positive Bescheid vorliegt geht es an die administrative Abwicklung.

1. Kurzarbeitszeiten erfassen

Die sogenannten Ausfallstunden müssen minutiös festgehalten werden. Für smallinvoice-Nutzer empfehlen wir, in der Projektverwaltung von smallinvoice ein Projekt mit dem Namen «Kurzarbeitszeit» anzulegen. Auf dieses Projekt Sie nun sämtliche Arbeitszeiten der Mitarbeiter, welche aufgrund der Kurzarbeit ausfallen. Also die Arbeitszeiten, welche die Mitarbeiter aufgrund der Corona-Pandemie nicht leisten können. Die Arbeitszeiten welche Ihre Mitarbeiter effektiv leisten, sollten am besten ganz normal verbucht werden. Für alle anderen E-Salär-Nutzer empfehlen wir, die effektiv geleisteten Stunden sowie die Ausfallstunden übersichtlich in einer Excel-Tabelle festzuhalten. So können Sie die Anforderungen der betrieblichen Arbeitszeitkontrolle im Zusammenhang mit der Kurzarbeit einhalten.

2. Berechnung der Soll-Stunden und des Verdienstausfalls mit Excel-Template

Zur korrekten Meldung der COVID-19 bedingten Verdienstausfalls wurde von Presida Treuhand ein Excel-Template entwickelt. Die überarbeitete Version 2.0 wird sämtlichen Kunden von E-Salär auf Anfrage zur Verfügung gestellt. Neben allgemeinen Angaben werden hierbei auch Punkte wie 13. MonatslohnFerien- und Feiertagsentschädigung sowie die Berechnung der für die Lohnadministration notwendigen Korrekturen «Lohnausfall infolge Kurzarbeit» sowie «ALV-Vergütung 80%» berücksichtigt. In dieses Exel-Template können Sie nun die Werte aus der Zeiterfassung übertragen. Die erfassten Zeiten aus dem Projekt «Kurzarbeitszeit» oder aus Ihrer Excel-Tabelle müssen in der Spalte «Ausfallstd» eingetragen werden. Die Endwerte A (Soll-Stunden), B (wirtschaftlich bedingten Ausfall-Stunden) und C (Verdienstausfall) werden für den Antrag und die Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung benötigt. Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung Excel-Template

Erläuterungen zum Excel Template

  • Spalte «AHV-Lohn monatlich gemäss Lohnjournal»
Basislohn Monat zuzüglich monatlichen AHV-pflichtigen Zulagen. (z.Bsp. Privatanteil Geschäftswagen)
  • Spalte «Anzahl bezahlte Monate (12/13)»
Wenn ein 13. Monatslohn im Vertrag vereinbart ist, bitte 13 eintragen. Sonst bitte 12 eintragen. Für Stundenlöhner ist immer 12 einzutragen.
  • Spalte «Weitere Lohnbestandteile jährlich»
Hier können andere Lohnbestandteile eingetragen werden. Akzeptiert werden vertraglich vereinbarte Einmalzahlungen (z.Bsp. Bonus, Umsatzbeteiligung). Akzeptiert werden auch nicht vertraglich vereinbarte Zahlungen, welche aber über die letzten 3 Jahre immer ausbezahlt wurden (z.Bsp. Weihnachtszulage). Ist die Zulage für das laufende Jahr noch nicht klar, kann ein Durchschnittswert der letzten Jahre verwendet werden.
  • Spalte «Wöchentliche Arbeitszeit»
Individuelle, vertraglich vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit pro Person erfassen. In dieser Spalte wird das Pensum einer Person berücksichtigt.
  • Spalte «Anzahl Arbeitstage Abrechnungsperiode»
Hier wird die effektive Anzahl Arbeitstage für die Abrechnungsperiode gemäss Kalender erfasst. Für die Ermittlung der Sollzeit müssen auch Feiertage sowie andere Abwesenheiten (z.Bsp. Krankheit, Militär- und Zivilschutz etc.) mitgezählt werden.
  • Spalte «Ausfallstunden»
Hier werden die Ausfallstunden gemäss Stundenrapport pro Person erfasst.
  • Mitarbeiter mit Stundenlohn
Mitarbeiter mit Stundenlohn können Sie mit dem gleichen Template berechnen. Für Mitarbeiter mit Stundenlohn wird der Durchschnitt des Brutto-Stundenlohnes (inkl. Ferien- und Feiertagsentschädigung, inkl. Anteil 13. Monatslohn) für die letzten 6 resp. 12 Monate berechnet. Das für Sie als Unternehmer günstigere Ergebnis darf eingesetzt werden.

3. Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung

Sie können direkt hier das offizielle Formular Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung herunterladen. In dieses Formular werden die Werte A (Soll-Stunden), B (wirtschaftlich bedingten Ausfall-Stunden) und C (Verdienstausfall) vom Exel-Template übertragen: Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung Anschliessend muss das ausgefüllte Formular an die zuständige Arbeitslosenkasse gesendet werden.

4. Verarbeitung in der Lohnadministration E-Salär

Damit die Kurzarbeitsentschädigung in der Lohnadministration E-Salär berücksichtigt wird, muss der Wert 1 (Lohnkürzung infolge Kurzarbeit) sowie der Wert 2 (Kurzarbeitsentschädigung ALV) aus dem Exel-Template in E-Salär nachgetragen werden. Kurzarbeitsentschädigung Abrechnung mit E-Salär Wollen Sie Kurzarbeit abrechnen? Dann melden Sie sich bei uns, wir werden Ihnen die notwendigen Zeilen zur Erfassung der Lohnkürzung resp. der Vergütung der Arbeitslosenkasse einbauen. Stand: 01.05.2020, Update 11.06.2020
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Stichworte: KAE COVID-19 Kurzarbeitsentschädigung Template 2.0 E-Salär Einfache Lohnabrechnung Cloud Lohhnbuchhaltung

Apr 07, 2020
Die aktuelle Wirtschaftslage steht unter dem negativen Einfluss der Corona-Pandemie. Viele KMU-Unternehmer spüren die volle Wucht der mit der Krise einhergehenden Sanktionen. Wichtig ist jetzt, dass die Lohnzahlungen in den KMUs geschützt werden können. Sinkt die Arbeitsauslastung spürbar, bietet sich die Anmeldung für Kurzarbeitsentschädigung an.

Voraussetzung für Kurzarbeitsentschädigung für juristische Gesellschaften

Stand Ende März 2020 haben alle Unternehmer mit einer juristischen Gesellschaft die Möglichkeit, eine Voranmeldung zur Kurzarbeitsentschädigung einzureichen. Bedingung ist, dass die Arbeitsauslastung messbar geringer ist, ein Zusammenhang zwischen der Corona-Pandemie und dem messbaren Rückgang...
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Die aktuelle Wirtschaftslage steht unter dem negativen Einfluss der Corona-Pandemie. Viele KMU-Unternehmer spüren die volle Wucht der mit der Krise einhergehenden Sanktionen. Wichtig ist jetzt, dass die Lohnzahlungen in den KMUs geschützt werden können. Sinkt die Arbeitsauslastung spürbar, bietet sich die Anmeldung für Kurzarbeitsentschädigung an.

Voraussetzung für Kurzarbeitsentschädigung für juristische Gesellschaften

Stand Ende März 2020 haben alle Unternehmer mit einer juristischen Gesellschaft die Möglichkeit, eine Voranmeldung zur Kurzarbeitsentschädigung einzureichen. Bedingung ist, dass die Arbeitsauslastung messbar geringer ist, ein Zusammenhang zwischen der Corona-Pandemie und dem messbaren Rückgang der Arbeitsauslastung besteht. Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung besteht nur, wenn der Arbeitsausfall innerhalb einer Abrechnungsperiode (in der Regel ein Kalendermonat) für alle Mitarbeiter im Durchschnitt mindestens 10 Prozent beträgt.

Wichtig: Voranmeldung jetzt machen

Die kantonalen Amtsstellen für Arbeitslosenversicherung haben das Anmeldeverfahren stark vereinfacht. Es ist zu empfehlen, die Kurzarbeit frühzeitig und auch im Zweifelsfalle anzumelden. Sollte sich die Beschäftigungslage im Unternehmen wider Erwarten verbessern, wird einfach auf das Einreichen der Abrechnung verzichtet, selbst wenn die Voranmeldung bewilligt worden sein sollte. Sie möchten sich anmelden? Hier finden Sie alle wichtigen Formulare zur Kurzarbeitsentschädigung. Das ausgefüllte Formular wird an die kantonale Amtsstelle für Arbeitslosenversicherung gesendet. Nach positiven Bescheid von der Amtsstelle muss die Kurzarbeitsentschädigung für jeweils einen Kalendermonat mit dem Formular «Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung (ausserordentliches Formular)» mit der entsprechenden Arbeitslosenkasse abgerechnet werden.
Tipp: Melden Sie die Kurzarbeit für 6 Monate an. So muss mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein Antrag gestellt werden.

Wer hat keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung?

Arbeitnehmende, die… - in gekündigtem Arbeitsverhältnis stehen - mit der Kurzarbeit nicht einverstanden sind - das Rentenalter bereits erreicht haben

Anforderungen an die betriebliche Arbeitszeitkontrolle

Für Arbeitnehmende, die von Kurzarbeit betroffen sind, ist eine minutiöse Arbeitszeitkontrolle zu führen (Stempelkarten, Arbeitsrapport). Es muss pro Mitarbeiter klar aus der Kontrolle hervorgehen, welche Stunden täglich geleistet wurden und welche Stunden aufgrund Kurzarbeit nicht geleistet wurden (COVID-19 bedingte Ausfallstunden).

Ab wann hat man Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung?

Ab März 2020 und bis 30. September 2020 ist die Karenzfrist aufgehoben. Das heisst, dass bei positivem Entscheid das Unternehmen schon bereits ab dem 1. Tag nach Einreichen der Voranmeldung Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung hat.

Bis wann darf man mit einem Entscheid bezüglich Kurzarbeitsentschädigung rechnen?

Die kantonalen Amtsstellen entscheiden in der Regel innerhalb von 10 Tagen. Aktuell sind die kantonalen Amtsstellen stark gefordert, da sehr viele Voranmeldungen von Kurzarbeit eingehen.

Wie lange wird Kurzarbeitsentschädigung ausgerichtet?

Kurzarbeitsentschädigung wird innerhalb von 2 Jahren während höchstens 12 Abrechnungsperioden ausgerichtet. Ein monatlicher Arbeitsausfall von mehr als 85 % ist nur während 4 Abrechnungsperioden anrechenbar.

Wie hoch ist die Kurzarbeitsentschädigung?

Die Kurzarbeitsentschädigung beträgt 80 % des auf die ausgefallenen Arbeitsstunden anrechenbaren Verdienstausfalles.

Kurzarbeit ausweisen in Lohnabrechnung und Lohnausweis

Die Kurzarbeit wird in der Lohnabrechnung aus praktischen Gründen nachgelagert abgewickelt. Das heisst, in der Lohnabrechnung wird die Kurzarbeit vom Monat März im Monat April abgehandelt. Wichtig ist, dass auf der Lohnabrechnung die Kürzung des Lohnes aufgrund von Kurzarbeit sowie die Entschädigung durch die Arbeitslosenkasse transparent ausgewiesen werden. Zudem ist die Summe der Entschädigung durch die Arbeitslosenkasse Ende Jahr pro Mitarbeiter auf dem Lohnausweis in Ziffer 7 auszuweisen. Die Sozialversicherungen dürfen im Abrechnungsmonat von Kurzarbeit nicht gekürzt werden! Das heisst, sie müssen in derselben Höhe abgerechnet werden, wie in einem normalen Lohnmonat ohne Kurzarbeit.

Erwerbsausfallentschädigung für Selbständige

Selbständige haben die Möglichkeit, sich bei der AHV-Ausgleichskasse mit dem Formular Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung für die Folgen des Erwerbsausfalls durch die COVID-19 Krise anzumelden. Die Entschädigung erfolgt (basierend auf der AHV-Lohnsumme der Vergangenheit) in Form von Taggeldern, max. CHF 196.00 pro Tag.

Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung

Der Bund hat das Meldeverfahren für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung infolge Pandemie COVID-19 stark vereinfacht. Das Excel-Meldeformular Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung ist sehr übersichtlich und verlangt nur wenige Werte. Damit Sie maximal profitieren, ist es wichtig, dass Sie für Ihre Mitarbeiter im Feld Verdienstausfall den Anteil 13. Monatslohn oder Gratifikation sowie Ferien- und Feiertagsentschädigung mit melden.

Rechtliche Aspekte von COVID-19

Für rechtliche Fragen zur aktuellen Situation COVID-19, empfehlen wir folgende FAQ-Seite. Hier bekommen Arbeitgeber und Arbeitnehmer alle Informationen und Ressourcen zu rechtlichen Thematiken im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie.

Zusammenfassung der allgemeinen Informationen:

Die Kurzarbeitsentschädigung kann für Unternehmer mit einer juristischen Gesellschaft die Situation rund um die Corona-Pandemie entschärfen. Beobachten Sie den Beschäftigungseinbruch genau und zögern Sie nicht, die Voranmeldung für Kurzarbeit einzureichen, sollte der Beschäftigungseinbruch auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sein. Stand 06.04.2020
 
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Stichworte: Kurzarbeit Kurzarbeitsentschädigung Corona COVID-19 Lohnabrechnung Sozialversicherungspflicht Dauer Höhe Kurzarbeitsentschädigung Stundenlohn Amt für Wirtschaft Arbeitslosenkasse

Aug 13, 2019

Hurra es ist ein Junge! Die Geburt des eigenen Kindes, ist wohl einer der schönsten Momente im Leben. Gross sind die Freude und die Aufregung. Die Vorbereitungen auf diesen Augenblick liefen auf Hochtouren, bestimmt schon seit Monaten. Die Arbeit rückt etwas in den Hintergrund, das Leben selbst ist wichtiger.  Und doch gut zu wissen:

  Wann habe ich Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung? Als Arbeitnehmerin, Selbständigerwerbende und auch in diversen anderen Fällen besteht der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung. Der Zeitraum in welchem die Arbeitnehmerin vor der Niederkunft im Sinne des AHV–Gesetztes obligatorisch versichert sein muss, beträgt 9 Monate. Während dieser Zeit muss...
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Hurra es ist ein Junge! Die Geburt des eigenen Kindes, ist wohl einer der schönsten Momente im Leben. Gross sind die Freude und die Aufregung. Die Vorbereitungen auf diesen Augenblick liefen auf Hochtouren, bestimmt schon seit Monaten. Die Arbeit rückt etwas in den Hintergrund, das Leben selbst ist wichtiger.  Und doch gut zu wissen:

  Wann habe ich Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung? Als Arbeitnehmerin, Selbständigerwerbende und auch in diversen anderen Fällen besteht der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung. Der Zeitraum in welchem die Arbeitnehmerin vor der Niederkunft im Sinne des AHV–Gesetztes obligatorisch versichert sein muss, beträgt 9 Monate. Während dieser Zeit muss mindestens während 5 Monaten eine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden. Auch arbeitslose sowie kranke Arbeitnehmerinnen, welche Taggelder beziehen, haben Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung.   Was genau sind denn die Pflichten der Arbeitnehmerin, des Arbeitgebers? Die angehende Mutter informiert den Arbeitgeber zu gegebener Zeit. Nach der Niederkunft wird der Anspruch bei der Ausgleichskasse angemeldet, dies übernimmt für Angestellte der Arbeitgeber. Tipp: Bis 8 Wochen nach der Geburt gilt ein absolutes Arbeitsverbot!   Wie sieht es aus mit der Lohnzahlung und wie lange dauert der Mutterschaftsurlaub? 14 Wochen ab dem Tag der Geburt haben erwerbstätige Mütter Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung. Selbstverständlich darf der Arbeitgeber diesen Zeitrahmen auch verlängern, keinesfalls aber von sich aus verkürzen. Die Mutterschaftsentschädigung wird in Form eines Taggeldes ausgerichtet und errechnet sich mit dem vor der Geburt erwirtschafteten Durchschnittseinkommen, davon erhält man 80% höchstens jedoch 196CHF pro Tag.   Anspruch im Falle von Arbeitslosigkeit, Invalidität, Krankheit oder Unfall Falls bei der Geburt ein Anspruch auf ein Taggeld von einer der oben erwähnten Versicherungen besteht, ersetzt die Mutterschaftsentschädigung diese. In diesem Falle entspricht die Entschädigung mindestens dem bisher bezogenen Taggeld.   Wie lange kann man den Anspruch geltend machen? Bis 5 Jahre nach Ablauf des 14-wöchigen Mutterschaftsurlaubes kann man diesen geltend machen.   Auszahlung der Mutterschaftsentschädigung Die Mutterschaftsentschädigung gilt als Einkommen und ist deshalb ganz normal steuerpflichtig, bei der Sozialversicherungspflicht ist darauf zu achten, dass die Mutterschaftsentschädigung ebenfalls pflichtig ist, ausser bei der Unfallversicherung. Die Entschädigung wird wahlweise direkt der Arbeitnehmerin überwiesen oder dem Arbeitgeber, wenn dieser die Lohnzahlungen weiterhin fortführt.   Versicherungsschutz Während des Mutterschaftsurlaubes bleibt man obligatorisch unfallversichert, auch wenn man während dieser Zeit prämienbefreit ist. Auch der Versicherungsschutz der beruflichen Vorsorge bleibt während des Mutterschaftsurlaubes bestehen, sofern die Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Beiträge weiterhin und regelmässig einbezahlt werden.   Was geschieht bei Krankheit während des Mutterschaftsurlaubes? Krankheit während des Mutterschaftsurlaubes hat keinen Einfluss auf die Dauer des Urlaubes. Dieser kann nicht unterbrochen werden. Lediglich der Beginn kann aufgeschoben werden, falls das Baby nach der Geburt mindestens drei Wochen im Spital bleiben muss.   Darf man die Ferien kürzen während des Mutterschaftsurlaubes? Nein! Eine Kürzung der Ferien ist nicht zulässig.   Automatisch korrekt dank Raiffeisen und E-Salär Damit die Mutterschafts-Taggelder richtig verarbeitet werden, bietet sich der Einsatz von E-Salär an. Die Taggelder können in einer separaten Zeile erfasst werden, die Berechnung berücksichtig die spezielle Pflichtigkeit im Sozialversicherungs-Bereich. Beim Einsatz von E-Salär wird der Unternehmer entlastet, gleichzeitig erfüllt er dank E-Salär die gesetzlichen Anforderungen in Zusammenhang mit Taggeldern für Mutterschaft.
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Stichworte: Lohnabrechnung Mutterschaftsurlaub Mutterschaftsentschädigung Sozialversicherungspflicht Krankheit Unfall Dauer Höhe der Mutterschaftsentschädigung Ferienkürzung Stundenlohn berechnen Schweiz Lohnabrechnung Schweiz Vorlage

May 24, 2019

Beschäftigt man Mitarbeiter, welche eine unregelmässige Arbeitsleistung zu erbringen haben, bietet es sich an, diese Mitarbeiter im Stundenlohn einzustellen. Dabei sind einige Punkte zu beachten.

Ferienentschädigung Arbeitnehmer mit Stundenlohn haben Anspruch auf eine Ferienentschädigung. Es ist wichtig, dass diese Ferienentschädigung im Arbeitsvertrag vereinbart ist und in CHF oder Prozenten ausgewiesen wird. Die vereinbarte Ferienentschädigung in CHF oder Prozenten muss gemäss Arbeitsvertragsrecht auf der Lohnabrechnung separat ersichtlich ausgewiesen werden. Die Ferienentschädigung ist abhängig vom Ferienanspruch. Sie beträgt in Prozenten: - 8.33 % bei 4 Wochen Ferienanspruch - 10.63 % bei...
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Beschäftigt man Mitarbeiter, welche eine unregelmässige Arbeitsleistung zu erbringen haben, bietet es sich an, diese Mitarbeiter im Stundenlohn einzustellen. Dabei sind einige Punkte zu beachten.

Ferienentschädigung Arbeitnehmer mit Stundenlohn haben Anspruch auf eine Ferienentschädigung. Es ist wichtig, dass diese Ferienentschädigung im Arbeitsvertrag vereinbart ist und in CHF oder Prozenten ausgewiesen wird. Die vereinbarte Ferienentschädigung in CHF oder Prozenten muss gemäss Arbeitsvertragsrecht auf der Lohnabrechnung separat ersichtlich ausgewiesen werden. Die Ferienentschädigung ist abhängig vom Ferienanspruch. Sie beträgt in Prozenten: - 8.33 % bei 4 Wochen Ferienanspruch - 10.63 % bei 5 Wochen Ferienanspruch - 13.04 % bei 6 Wochen Ferienanspruch. Tipp: Arbeitgebern wird empfohlen, den Ferienzuschlag auf der Lohnabrechnung zu berechnen und auszuweisen, diesen aber zurück zu behalten und den aufgelaufenen Ferienzuschlag dann auszuzahlen, wenn der Mitarbeiter mit Stundenlohn Ferien bezieht. 13. Monatslohn Wenn im Arbeitsvertrag ein Anspruch auf einen 13. ML vereinbart wurde, wird dieser Zuschlag auch monatlich abgegolten. Der Anspruch in Prozent beträgt 8.33 %. Der Zuschlag für den 13. Monatslohn muss auf der Lohnabrechnung ebenfalls separat ersichtlich ausgewiesen werden. Feiertage Gestützt auf das Obligationenrecht muss der 1. August als einziger nationaler Feiertag entschädigt werden. Wenn der Arbeitsvertrag nichts anderes vorsieht, ist nur der 1. August als Feiertag zu entschädigen. Wir empfehlen (insbesondere für Mitarbeiter mit höheren Pensen) neben dem 1. August zusätzlich auch die ortsüblichen Feiertage zu entschädigen. Die Anzahl Feiertage variiert von Region zu Region (Sitz der Firma). Die Feiertagsentschädigung muss auf der Lohnabrechnung separat ersichtlich ausgewiesen werden. Zur Berechnung gelangen folgende Prozentsätze zur Anwendung: [table id=1 /] Wichtig zu beachten ist, dass bei der Berechnung der Feiertage der Sitz der Firma ausschlaggebend ist und nicht der Wohnort des Mitarbeiters. Um zu erfahren, welche Feiertage am Firmensitz bestehen, empfehlen sich Dienste wie der Feiertagskalender. Unfall und Krankheit Ein Angestellter mit Stundenlohn hat grundsätzlich auch Anspruch auf eine Lohnfortzahlung bei Verhinderung an der Arbeitsleistung durch Unfall oder Krankheit. Bei Krankheit ist entscheidend, ob der Arbeitgeber eine Krankentaggeld-Versicherung hat. Besteht eine Krankentaggeldversicherung, hat der Angestellte mit Stundenlohn Anspruch auf mindestens 80 % des durchschnittlichen Verdienstes der letzten 12 Monate. Besteht keine Krankentaggeld-Versicherung, hat ein Mitarbeiter im Stundenlohn Anspruch auf Lohnfortzahlung des Arbeitgebers, sofern der Vertrag bereits länger als drei Monate dauerte. Die Lohnfortzahlung richtet sich nach der Dauer des Dienstverhältnisses und beträgt zwischen 3 und 12 Wochen. Während dieses Zeitraums hat der Arbeitnehmer Anspruch auf 100 % Lohn, berechnet aus dem Durchschnitt des bezogenen Lohnes während der letzten 12 Monate. Bei Unfall ist die Sache ähnlich. Bei einem Pensum von mindestens acht Stunden pro Woche ist der Mitarbeiter im Stundenlohn für Betriebs- und Nichtbetriebsunfälle versichert. Es besteht daher Anspruch auf mindestens 80 % des durchschnittlichen Verdienstes der letzten 12 Monate. Besteht kein Versicherungs-Schutz, so hat ein Mitarbeiter im Stundenlohn Anspruch auf Lohnfortzahlung des Arbeitgebers, sofern der Vertrag bereits länger als drei Monate dauerte. Die Lohnfortzahlung richtet sich nach der Dauer des Dienstverhältnisses und beträgt zwischen 3 und 12 Wochen. Während dieses Zeitraums hat der Arbeitnehmer Anspruch auf 100 % Lohn, berechnet aus dem Durchschnitt des bezogenen Lohnes während der letzten 12 Monate. BVG Es gilt zu beachten, dass ein Mitarbeiter im Stundenlohn obligatorisch beim BVG zu versichern ist, sofern er die Schwelle von aktuell CHF 21‘330.00 (brutto, jährlich) überschreitet. Kündigungsfristen Es gelten für Arbeitsverträge mit Stundenlohn die üblichen Kündigungsfristen gemäss OR Art. 335. Automatisch korrekt dank E-Salär und smallinvoice Damit Mitarbeiter im Stundenlohn automatisch korrekt berechnet werden, bietet sich der Einsatz von smallinvoice zusammen mit E-Salär an. E-Salär hilft beim Abbilden der vertraglichen Vereinbarungen für Mitarbeiter mit Stundenlohn in den Bereichen Ferien-, 13. ML- sowie Feiertagsentschädigung. Die Berechnung wendet automatisch die richtigen Prozentsätze an. Die Lohnabrechnung entspricht damit den gesetzlichen Anforderungen und verhindert kostspielige Überraschungen beim Austritt eines Mitarbeiters mit Stundenlohn. Auch ein Rückbehalt der Ferienentschädigung sowie eine Auszahlung zum Zeitpunkt, an dem der Mitarbeiter Ferien bezieht, kann beim Einsatz von E-Salär bequem gelöst werden.
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